Die professionelle Reifeneinlagerung in einer Werkstatt kostet zwischen 20 und 60 Euro pro Saison für vier Räder. Wer ein Komplettpaket mit Radwechsel, Auswuchten und Reinigung bucht, zahlt 40 bis 140 Euro. Die Preise hängen vor allem von der Felgengröße, dem Standort und den gebuchten Zusatzleistungen ab. Hier erfahren Sie, was die Einlagerung kostet und wie Sie sparen.
Die reine Einlagerung kostet 20 bis 60 Euro pro Saison für vier Räder. Mit Radwechsel, Auswuchten und Reinigung im Komplettpaket zahlen Sie 40 bis 140 Euro. Die Preise variieren je nach Region, Felgengröße und Anbieter.
Die Kosten für die Reifeneinlagerung in einer Fachwerkstatt liegen zwischen 20 und 60 Euro pro Saison für einen Satz von vier Rädern. Eine Saison entspricht in der Regel sechs Monaten, also dem Zeitraum von Sommer- bis Winterreifenwechsel oder umgekehrt.
Bei FairGarage gelistete Werkstätten berechnen im Schnitt 25 bis 45 Euro für die Einlagerung. Laut bussgeldkatalog.org verlangen Werkstätten zwischen zehn und 20 Euro pro Saison für die reine Lagerung ohne Zusatzleistungen. Autozeitung.de nennt einen Einstiegspreis von rund 20 Euro pro Saison für eine einfache Einlagerung, bei umfassenderem Service bis zu 100 Euro pro Saison.
Die Unterschiede erklären sich durch den Leistungsumfang: Manche Anbieter rechnen Reinigung, Profilmessung und Versicherungsschutz in den Grundpreis ein, andere berechnen diese Leistungen extra. Große Reifenhändler und Werkstattketten bieten die Einlagerung als Saisonservice an, der jeweils im Frühjahr und Herbst startet. Der Preis gilt dabei pro Satz (vier Räder) und nicht pro Einzelreifen.
Auf das Jahr gerechnet fallen zwei Einlagerungen an (Frühjahr und Herbst), sodass die jährlichen Kosten bei 40 bis 120 Euro für die einfache Lagerung liegen. Wer die Einlagerung zusammen mit dem saisonalen Reifenwechsel bucht, zahlt häufig weniger als bei separater Buchung.
Der wichtigste Preisfaktor ist die Felgengröße. Kleinere Reifen bis 15 Zoll sind günstiger einzulagern als große SUV-Räder ab 20 Zoll. Bei reifen.com kostet die Einlagerung für Reifen bis 17 Zoll ca. 11,59 Euro pro Monat für vier Reifen, ab 18 Zoll ca. 13,13 Euro pro Monat.
Der Standort spielt ebenfalls eine Rolle. In Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin liegen die Preise höher als in ländlichen Gebieten. Der Preisunterschied zwischen Stadt und Land kann bis zu 40 Prozent betragen.
Weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen:
Die reine Einlagerung umfasst nur die fachgerechte Aufbewahrung Ihrer Räder in einem geeigneten Lagerraum. Professionelle Anbieter schützen die Reifen vor Hitze, Licht, Feuchtigkeit und Chemikalien. Die Kosten liegen bei 20 bis 60 Euro pro Saison.
Beim Komplettpaket kommen Radwechsel (Umstecken), Auswuchten, Reinigung und oft eine Profiltiefenmessung hinzu. Laut reifen-vor-ort.de kostet ein solches Paket 40 bis 140 Euro pro Saison, wobei der genaue Preis von Felgengröße und Region abhängt.
Einzeln gebucht fallen für das Auswuchten 15 bis 40 Euro und für eine professionelle Räderwäsche 10 bis 30 Euro an. Die Montage mit Umstecken kostet zusammen mit der Einlagerung 35 bis 90 Euro. Das Komplettpaket ist in der Regel günstiger als die Summe der Einzelleistungen.
Vergölst beschreibt das Komplettpaket so: Reifen lagern, umstecken, wuchten und reinigen. Vergleichen Sie beim Anbieter nicht nur den Grundpreis, sondern auch die enthaltenen Leistungen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
| Leistungsumfang | Kosten pro Saison |
| Reine Einlagerung | 20 bis 60 Euro |
| Mit Umstecken (Radwechsel) | 35 bis 90 Euro |
| Mit Umstecken und Auswuchten | 50 bis 100 Euro |
| Komplettpaket (Wechsel, Auswuchten, Reinigung) | 40 bis 140 Euro |
Große Werkstattketten und Reifenhändler veröffentlichen teilweise Festpreise für die Reifeneinlagerung. Die folgende Übersicht zeigt Richtwerte auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen.
Vergölst: Neukunden erhalten die Ersteinlagerung von vier Rädern für eine Saison (sechs Monate) gratis. Danach hängen die Kosten von der Reifengröße ab, gestaffelt nach bis 15 Zoll, 16 und 17 Zoll und ab 18 Zoll. Der Preis wird pro Reifen und pro Saison berechnet.
reifen.com: Die Einlagerung beginnt bei ca. 11,59 Euro pro Monat für vier Reifen bis 17 Zoll und bei ca. 13,13 Euro pro Monat ab 18 Zoll. Im Preis sind Reinigung, Schadensprüfung, klimatisierte Aufbewahrung und Luftdruckanpassung an 35 Standorten bundesweit enthalten.
FairGarage-Werkstätten: Im Schnitt 25 bis 45 Euro pro Saison. Die Preise variieren je nach Region und Werkstatt.
Beim Vergleich der Anbieter sollten Sie auf den enthaltenen Leistungsumfang achten. Manche Werkstätten rechnen Reinigung und Profiltiefenmessung in den Grundpreis ein, andere berechnen diese Leistungen zusätzlich. Weitere Tipps zur Lagerung finden Sie in unserem Ratgeber zur Reifenlagerung.
Wer zu Hause genügend Platz hat, kann auf die professionelle Einlagerung verzichten. Allerdings müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit die Reifen keinen Schaden nehmen.
Der Lagerraum sollte kühl, dunkel, trocken und nicht übermäßig gelüftet sein. Direkte Sonneneinstrahlung, Öle und Lösungsmittel beschädigen das Gummi und verkürzen die Lebensdauer.
Kompletträder (Reifen auf Felgen) können gestapelt oder an einem Felgenbaum hängend aufbewahrt werden. Erhöhen Sie den Reifendruck vor der Einlagerung um 0,5 bar über den Herstellerwert, um den natürlichen Druckverlust auszugleichen. Reifen ohne Felgen lagern Sie senkrecht stehend und drehen sie einmal pro Monat, um Verformungen zu vermeiden.
Die Anschaffung eines Felgenbaums oder einer Wandhalterung verursacht einmalige Kosten. Hinzu kommt der Platzbedarf in Garage oder Keller. Wer den Aufwand und die Kosten für Zubehör gegen den Werkstattpreis rechnet, stellt häufig fest, dass die professionelle Einlagerung nicht teurer ist. Zudem übernimmt die Werkstatt das schwere Heben und die Kontrolle der Reifen. Bei der Selbstlagerung liegt die Verantwortung für die fachgerechte Aufbewahrung vollständig bei Ihnen. Weitere Hinweise zur richtigen Lagerung finden Sie in unserem Ratgeber zum Reifenlagern.
Vor dem Einlagern sollten Sie den Zustand der Reifen prüfen. Messen Sie die Profiltiefe: Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm Mindestprofiltiefe. Sommerreifen sollten laut FairGarage mindestens 4 mm, Winterreifen 4 bis 5 mm Profiltiefe haben, um sicher genutzt zu werden.
Markieren Sie jedes Rad mit seiner Position am Fahrzeug (vorne links, vorne rechts, hinten links, hinten rechts). So können die Reifen beim nächsten Wechsel wieder an der richtigen Stelle montiert oder gezielt getauscht werden.
Reinigen Sie die Reifen und Felgen vor der Einlagerung von Bremsstaub und Straßenschmutz. Autozeitung.de empfiehlt klares Wasser und ein wenig Spülmittel. Schmutzreste können das Gummi angreifen und die Felgenoberfläche beschädigen. Prüfen Sie die Reifen außerdem auf sichtbare Schäden wie Risse, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper.
Reifen, die den Mindestwerten nicht mehr entsprechen, sollten Sie vor der nächsten Saison ersetzen, statt sie einzulagern. So vermeiden Sie unnötige Lagerkosten für Reifen, die ohnehin nicht mehr verwendet werden können. Prüfen Sie auch das Reifenalter anhand der DOT-Nummer an der Seitenwand: Die letzten vier Ziffern geben Produktionswoche und Produktionsjahr an.
Mit diesen Maßnahmen senken Sie die Kosten für die Reifeneinlagerung:
Holen Sie vor der Buchung mindestens zwei Angebote ein. Die Preise variieren je nach Region und Anbieter deutlich. Vergleichen Sie nicht nur den Grundpreis, sondern auch die enthaltenen Leistungen. Ein günstigerer Anbieter, der Reinigung und Versicherung extra berechnet, kann in der Summe teurer sein als ein Komplettpaket. Nutzen Sie Online-Vergleichsportale wie FairGarage, um Werkstätten in Ihrer Region zu finden und die Preise transparent zu vergleichen.
Alle Preise sind Richtwerte und können je nach Anbieter und Region abweichen (Stand: 2026).
Die reine Einlagerung kostet 20 bis 60 Euro pro Saison für vier Räder. Mit Radwechsel, Auswuchten und Reinigung im Komplettpaket zahlen Sie 40 bis 140 Euro. Die Preise variieren je nach Region, Felgengröße und Anbieter.
Kompletträder können gestapelt oder an einem Felgenbaum aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen lagern Sie senkrecht stehend und drehen sie monatlich. Der Lagerraum sollte kühl, dunkel und trocken sein. Erhöhen Sie den Reifendruck vor der Einlagerung um 0,5 bar.
Ja. Vergölst bietet Neukunden die Ersteinlagerung von vier Rädern für eine Saison (sechs Monate) gratis an.
Zweimal pro Jahr: beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen im Oktober oder November und umgekehrt im März oder April. Die Einlagerung dauert jeweils etwa sechs Monate.
Wenn Sie keinen geeigneten Lagerraum haben, lohnt sich die professionelle Einlagerung. Die Werkstatt bietet optimale Lagerbedingungen und übernimmt das Handling. Bei 20 bis 60 Euro pro Saison ist der Service oft günstiger als die Anschaffung von Lagerequipment.
Das hängt vom Anbieter ab. Viele professionelle Lager bieten eine Versicherung gegen Diebstahl und Beschädigung an. Klären Sie dies vor der Buchung und lassen Sie sich den Versicherungsschutz schriftlich bestätigen.