Die Aral pulse Preise hängen von Tarif und Ladeleistung ab. Ohne Registrierung zahlen Sie an einem Schnelllader mit über 50 kW 0,79 €/kWh, im kostenlosen Klassik-Tarif der App 0,62 €/kWh und im Extra-Tarif für 2,99 € Grundgebühr pro Monat 0,54 €/kWh. ADAC-Mitglieder laden im ADAC e-Charge Tarif einheitlich für 0,55 €/kWh. Hier finden Sie alle Preise, ein Rechenbeispiel und die Regeln zur Standzeitgebühr.
Im Ladesäulentarif, also mit Kreditkarte, QR-Code oder App ohne Konto, zahlen Sie 0,59 €/kWh an AC-Säulen, 0,69 €/kWh an DC-Säulen bis 50 kW und 0,79 €/kWh an Schnellladern über 50 kW (Stand: 23. September 2026).
Aral pulse rechnet an den eigenen Ladepunkten in Deutschland nach Kilowattstunde ab, nicht nach Ladezeit. Der Preis ergibt sich aus zwei Faktoren: dem Tarif, mit dem Sie den Ladevorgang starten, und der Leistungsklasse der Säule. Aral unterscheidet AC-Säulen bis 22 kW, DC-Säulen bis 50 kW und DC-Schnelllader mit mehr als 50 kW. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt alle vier Tarife für das deutsche Netz, übernommen aus dem offiziellen Preisblatt auf aral.de (Stand: 23. September 2026).
Verbindlich ist immer der Preis, den die Aral pulse App vor dem Start anzeigt. Laut den Tarifbedingungen akzeptieren Sie ihn mit dem Beginn des Ladevorgangs. Zuletzt hat Aral im Sommer 2026 die Preise im Klassik-Tarif gesenkt. Aktivierungsgebühren pro Ladevorgang erhebt Aral pulse nicht, an manchen Standorten können aber Parkgebühren Dritter anfallen.
Nach eigenen Angaben betreibt Aral pulse mehr als 4.000 Ladepunkte an fast 600 Standorten in Deutschland.
Ladesäulentarif: Sie zahlen per Kreditkarte, per QR-Code oder über die App ohne Registrierung. Das passt für spontane Stopps, ist aber die teuerste Variante: 0,59 €/kWh an AC, 0,69 €/kWh an DC bis 50 kW und 0,79 €/kWh an Schnellladern über 50 kW.
Klassik-Tarif: Mit einem kostenlosen Konto in der Aral pulse App oder mit der Aral pulse Ladekarte sinken die Preise auf 0,47, 0,52 und 0,62 €/kWh. Eine Grundgebühr gibt es nicht. Wer nur gelegentlich an Aral lädt, ist hier richtig.
Extra-Tarif: Gegen 2,99 € im Monat zahlen Sie 0,41, 0,46 und 0,54 €/kWh. Den ersten Monat gibt es laut Aral ohne Grundgebühr, danach lässt sich der Tarif zum Ende jeder monatlichen Abrechnungsperiode in der App kündigen.
ADAC e-Charge Tarif: ADAC-Mitglieder schalten den Tarif in der Aral pulse App frei. Der Preis beträgt 0,55 €/kWh an AC- und DC-Säulen gleichermaßen. Eine Grundgebühr fällt nicht an, und bis zu vier weitere Personen können den Tarif nutzen, wenn sie Ihre Mitgliedsnummer in ihrem eigenen Aral pulse Konto hinterlegen. Die ADAC e-Charge Ladekarte bestellen Sie kostenlos in der App.
Ein Detail, das oft übersehen wird: Der ADAC-Einheitspreis ist nur an Schnellladern über 50 kW günstiger als der Klassik-Tarif (0,55 statt 0,62 €/kWh). An AC-Säulen und an DC-Säulen bis 50 kW liegt der kostenlose Klassik-Tarif mit 0,47 beziehungsweise 0,52 €/kWh darunter.
Für die Rechnung setzen wir einen Verbrauch von 20 kWh pro 100 km an. Diesen Durchschnittswert nutzt auch die EnBW in ihren Tarifempfehlungen; Ihr Auto kann darüber oder darunter liegen, Ladeverluste sind nicht berücksichtigt. Gerechnet wird schlicht 20 kWh mal Preis pro kWh.
| Tarif | AC bis 22 kW | DC bis 50 kW | DC über 50 kW |
|---|---|---|---|
| Ladesäulentarif | 11,80 € | 13,80 € | 15,80 € |
| Klassik-Tarif | 9,40 € | 10,40 € | 12,40 € |
| Extra-Tarif (plus 2,99 € pro Monat) | 8,20 € | 9,20 € | 10,80 € |
| ADAC e-Charge | 11,00 € | 11,00 € | 11,00 € |
Am Schnelllader über 50 kW beträgt der Abstand zwischen Ladesäulentarif und Extra-Tarif 5,00 € pro 100 km. Auf einer Urlaubsfahrt mit 600 km Ladebedarf summiert sich das auf 30,00 €, abzüglich 2,99 € Grundgebühr bleiben 27,01 €. Schon der kostenlose Klassik-Tarif spart gegenüber dem Bezahlen per Kreditkarte 3,40 € je 100 km am Schnelllader.
| Ladepunkt | Ladesäulentarif (ohne Registrierung) | Klassik-Tarif (App, kostenlos) | Extra-Tarif (Grundgebühr) | ADAC e-Charge |
| AC bis 22 kW | 0,59 €/kWh | 0,47 €/kWh | 0,41 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| DC bis 50 kW | 0,69 €/kWh | 0,52 €/kWh | 0,46 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| DC über 50 kW | 0,79 €/kWh | 0,62 €/kWh | 0,54 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| Monatliche Grundgebühr | keine | keine | 2,99 € | keine |
Gegenüber dem Klassik-Tarif spart der Extra-Tarif 8 Cent pro kWh an Schnellladern über 50 kW und 6 Cent an den beiden anderen Leistungsklassen. Die Grundgebühr von 2,99 € ist damit ab diesen Monatsmengen ausgeglichen:
Wer zweimal im Monat an einem Aral-Schnelllader je 30 kWh nachlädt, kommt auf 60 kWh und spart 4,80 €, nach Abzug der Grundgebühr bleiben 1,81 €. Wer nur alle paar Monate an Aral hält, bleibt im Klassik-Tarif günstiger.
Für ADAC-Mitglieder sieht die Rechnung anders aus. Am Schnelllader über 50 kW kostet der Extra-Tarif nur 1 Cent weniger als ADAC e-Charge, die Grundgebühr wäre erst ab 299 kWh im Monat ausgeglichen. An AC-Säulen ist der Abstand dagegen groß: 0,41 statt 0,55 €/kWh. Wer überwiegend an AC-Säulen von Aral lädt, zahlt aber schon im kostenlosen Klassik-Tarif (0,47 €/kWh) weniger als mit ADAC e-Charge; gegenüber dem Klassik-Tarif ist die Grundgebühr erst ab rund 50 kWh im Monat ausgeglichen.
Mit der Aral pulse App oder Ladekarte laden Sie auch an Säulen anderer Betreiber. Dafür gelten eigene Preise: Im Klassik- und im Extra-Tarif zahlen Sie in Deutschland 0,59 €/kWh an AC und 0,79 €/kWh an DC. Im ADAC e-Charge Tarif kostet das Laden bei Fremdanbietern in Deutschland 0,75 €/kWh. Für bp pulse Stationen im Ausland und für Fremdanbieter in weiteren europäischen Ländern führt Aral eigene Länderpreise auf der Tarifseite. Abgerechnet wird immer in Euro, Fremdwährungen rechnet Aral mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank um.
Bei fremden Betreibern kann zusätzlich eine Standzeitgebühr anfallen, umgangssprachlich Blockiergebühr. Sie beträgt 0,15 € pro Minute, an AC-Ladepunkten ab 120 Minuten und an DC-Ladepunkten ab 45 Minuten Anschlusszeit. Entscheidend ist die Zeit ab dem Einstecken, nicht der Ladestand des Autos. Bleiben Sie etwa 90 Minuten an einem fremden DC-Lader angeschlossen, sind 45 Minuten gebührenpflichtig, das ergibt 6,75 €.
An Ladepunkten von Aral pulse und bp fällt keine Standzeitgebühr an, wenn Sie mit der Aral pulse App, der Ladekarte, per Kreditkarte oder per QR-Code bezahlen. Ob ein fremder Ladepunkt eine solche Gebühr verlangt, zeigt die App vor dem Start in den Stationsdetails.
Laden Sie mit der App oder Karte eines anderen Anbieters an einer Aral pulse Säule, gilt ebenfalls dessen Preisliste. Ein Blick in die jeweilige App vor dem Start zeigt, ob der eigene Aral-Tarif günstiger wäre.
Fair vergleichen lassen sich nur Preise derselben Leistungsklasse. An Schnellladern über 50 kW liegt Aral pulse ohne Registrierung bei 0,79 €/kWh. IONITY nennt für Deutschland im Tarif Direct ohne Registrierung ab 0,72 €/kWh und im Tarif Go mit kostenloser App-Registrierung ab 0,68 €/kWh (Stand: 23. September 2026); laut IONITY kann der Preis an der Ladesäule höher sein. Mit Registrierung liegt Aral im Klassik-Tarif bei 0,62 €/kWh und damit unter beiden IONITY-Tarifen ohne Grundgebühr.
Wichtiger als einige Cent Unterschied ist in der Praxis, welcher Betreiber an Ihren Stammstrecken Säulen hat. Für den Alltag lohnt der Vergleich mit Ihrem Haushaltsstrompreis pro kWh, falls Sie zu Hause laden können. Weitere Anbieter und Abos finden Sie im Vergleich der Lade-Flatrates, in der Übersicht zu den ADAC Ladepreisen und im Beitrag IONITY oder Tesla Supercharger. Die Tarife von IONITY, EnBW mobility+, Shell Recharge und Maingau Autostrom vergleichen wir in eigenen Ratgebern.
Anfang Mai 2025 hatte Aral pulse die Preise für registrierte Kunden um acht Cent pro kWh angehoben, an Schnellladern über 50 kW von 61 auf 69 Cent. Im Herbst 2025 kam der Extra-Tarif mit Grundgebühr hinzu. Im Sommer 2026 senkte Aral den Klassik-Tarif in allen Leistungsklassen um 7 Cent, am Schnelllader von 0,69 auf 0,62 €/kWh. Extra-Tarif, Ladesäulentarif und ADAC e-Charge blieben dabei unverändert. Der Vorsprung des Extra-Tarifs am Schnelllader schrumpfte dadurch von 15 auf 8 Cent pro kWh.
Für Sie heißt das: Wer den Extra-Tarif vor der Preissenkung abgeschlossen hat, sollte die eigene Lademenge neu gegen die Schwellen oben prüfen. Kündbar ist der Tarif monatlich.
Alle Preise stammen aus dem Preisblatt von Aral pulse (Stand: 23. September 2026); maßgeblich ist der Preis, den die App vor dem Ladevorgang anzeigt.
Im Ladesäulentarif, also mit Kreditkarte, QR-Code oder App ohne Konto, zahlen Sie 0,59 €/kWh an AC-Säulen, 0,69 €/kWh an DC-Säulen bis 50 kW und 0,79 €/kWh an Schnellladern über 50 kW (Stand: 23. September 2026).
Der Extra-Tarif kostet 2,99 € Grundgebühr im Monat. Dafür zahlen Sie 0,41 €/kWh an AC, 0,46 €/kWh an DC bis 50 kW und 0,54 €/kWh an Schnellladern. Der erste Monat ist ohne Grundgebühr, gekündigt wird monatlich in der App.
Ja. An Aral pulse Säulen kostet er 0,55 €/kWh, bei Fremdanbietern in Deutschland 0,75 €/kWh. Bei fremden Betreibern kann zusätzlich eine Standzeitgebühr anfallen.
An eigenen Aral pulse und bp Ladepunkten nicht. An Säulen anderer Betreiber kann eine Standzeitgebühr von 0,15 € pro Minute anfallen, an AC ab 120 Minuten und an DC ab 45 Minuten Anschlusszeit.
Ja. Sie können kontaktlos mit EC-, Debit- oder Kreditkarte zahlen oder den QR-Code an der Säule scannen und per Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Dann gilt allerdings der teurere Ladesäulentarif.
In der Aral pulse App und auf der Tarifseite von Aral. Die App zeigt den Preis vor jedem Ladevorgang an; mit dem Start akzeptieren Sie ihn.
Stand: September 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.