Maingau Autostrom bietet eine Ladekarte für Elektroautos ohne monatliche Grundgebühr. Der Kilowattstundenpreis ist dreistufig gestaffelt und hängt vom Betreiber der Ladesäule ab. Zum Normalpreis zahlen Sie AC ab 0,52 Euro pro kWh, DC ab 0,62 Euro. Als MAINGAU-Strom- oder Gaskunde laden Sie zum Vorteilspreis ab 0,42 Euro (AC) und 0,52 Euro (DC) pro kWh. Ein Standzeitzuschlag von 0,10 Euro pro Minute kann hinzukommen. (Stand: September 2026)
Zum Normalpreis zahlen Sie ab 0,52 Euro pro kWh an AC-Niedrigpreis-Säulen und ab 0,62 Euro pro kWh an DC-Niedrigpreis-Säulen. Als MAINGAU-Strom- oder Gaskunde gilt für Sie der Vorteilspreis ab 0,42 Euro (AC) und 0,52 Euro (DC). (Stand: September 2026)
Maingau Autostrom ist die Ladekarte der Maingau Energie GmbH aus Obertshausen. Die Karte erlaubt das öffentliche Laden ohne monatliche Grundgebühr und ohne feste Vertragslaufzeit. Der Zugang zum Ladenetz erfolgt per Ladekarte, Ladechip oder App. Vor jedem Ladevorgang zeigt die App den aktuellen kWh-Preis für den jeweiligen Ladepunkt an, sodass die Kosten einer Ladung planbar bleiben.
Laut Anbieter erschließt die Karte über 927.000 Ladepunkte in Europa, davon rund 216.000 in Deutschland. Der Preis pro Kilowattstunde ist dreistufig aufgebaut: Niedrigpreis, Standardpreis und Hochpreis. In welche Stufe eine Ladesäule fällt, hängt vom Betreiber ab, nicht vom Standort oder von der Ladeleistung. Zusätzlich unterscheidet Maingau zwischen dem Normalpreis für alle Nutzer und dem Vorteilspreis für MAINGAU-Strom- und Gaskunden.
Ladekarte und Ladechip sind optional und kosten laut Maingau unter zehn Euro, die App ist kostenlos. Abgerechnet wird per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift, Sie erhalten monatlich eine Sammelrechnung über alle Ladevorgänge.
Der Normalpreis von Maingau Autostrom ist dreistufig. Er richtet sich nach dem Betreiber der Ladesäule, nicht nach dem Standort. Die offiziellen Preise auf der Maingau-Seite lauten:
Vor dem Start eines Ladevorgangs blendet die Maingau-App den anwendbaren Preis pro Kilowattstunde und die zugewiesene Preisstufe ein. So sehen Sie sofort, ob die geplante Ladung im Niedrig-, Standard- oder Hochpreis abgerechnet wird.
Wer von der Maingau Strom oder Gas bezieht und die Energiekundennummer in der Autostrom-App hinterlegt, erhält den Vorteilspreis. Er senkt den Niedrig- und Standardpreis, lässt aber den Hochpreis unberührt. Die offiziellen Werte lauten:
Für MAINGAU-Strom- und Gaskunden ergibt sich damit eine spürbare Ersparnis an Niedrig- und Standardpreissäulen. An AC-Niedrigsäulen zahlen Sie 0,10 Euro pro kWh weniger, im DC-Standardnetz 0,10 Euro weniger. An Hochpreissäulen ist der Preis identisch, hier gibt es keinen Kundenrabatt. Wer regelmäßig an EnBW-, Fastned- oder E.ON-Säulen lädt, sollte diesen Punkt im Blick behalten und die Route möglichst über Niedrig- oder Standardnetze führen.
| Preisstufe | AC Normalpreis | AC Vorteilspreis | DC Normalpreis | DC Vorteilspreis |
| Niedrigpreis | 0,52 Euro pro kWh | 0,42 Euro pro kWh | 0,62 Euro pro kWh | 0,52 Euro pro kWh |
| Standardpreis | 0,72 Euro pro kWh | 0,62 Euro pro kWh | 0,72 Euro pro kWh | 0,62 Euro pro kWh |
| Hochpreis | 0,82 Euro pro kWh | 0,82 Euro pro kWh | 0,82 Euro pro kWh | 0,82 Euro pro kWh |
Wie viele Ladeanbieter berechnet auch Maingau einen Standzeitzuschlag, um belegte Ladeplätze schneller freizugeben. Die offizielle Regel unterscheidet zwischen AC und DC:
Die Deckelung bei 12 Euro pro Ladevorgang gilt bei beiden Ladearten. Damit begrenzt Maingau die maximale Zusatzbelastung. Wer am AC-Ladepunkt vor Ablauf der drei Stunden abfährt oder am DC-Schnelllader innerhalb der Stunde weiterrollt, zahlt keinen Zuschlag. Praktisch heißt das: An DC-Schnellladern sollten Sie den Ladestand aufmerksam beobachten, gerade wenn Sie beim Einkauf oder in der Raststätte parken. An AC-Ladepunkten haben Sie mehr Puffer: An einer 11-kW-Ladesäule laden Sie in drei Stunden rechnerisch bis zu rund 33 kWh.
Weitere feste Positionen fallen nicht an. Die monatliche Grundgebühr entfällt, es gibt keine Vertragslaufzeit und keine Bindung. Nur für Ladekarte oder Ladechip fällt einmalig ein Preis von unter zehn Euro an. Die meisten Ladesäulen lassen sich laut Maingau mit der kostenlosen App freischalten, manche, vor allem im Ausland, nur mit Ladekarte oder Ladechip. Die Abrechnung erfolgt einheitlich in Euro pro Kilowattstunde, ergänzt um den Standzeitzuschlag, falls anwendbar. Separate Roaming-Gebühren nennt Maingau nicht, es gelten die Preise der drei Stufen. Laut Maingau gelten diese Preise europaweit, die Rechnung bleibt damit auch bei Ladevorgängen im Ausland übersichtlich.
Zum 1. Juli 2026 hat Maingau das dreistufige Preismodell, das beim DC-Laden bereits seit August 2025 galt, auch auf das AC-Laden übertragen. Zuvor kostete AC-Laden einheitlich 0,62 Euro pro kWh, im Vorteilspreis 0,52 Euro. Der AC-Niedrigpreis ist gesunken, während Standard- und Hochpreis über dem alten Einheitspreis liegen. Maingau begründet die Stufen damit, dass einige Betreiber für den Strom an ihren Ladestationen mehr verlangen als andere. Die Einstufung richtet sich nach dem Betreiber, so liegt etwa das Autobahn-Schnellladenetz IONITY im Niedrigpreis. Die IONITY-eigenen Tarife vergleicht unser Ratgeber IONITY Preise 2026.
Ergebnis: Wer an Ladepunkten der Niedrigpreisliste tankt, profitiert. Wer regelmäßig an Allego, EnBW, Fastned oder anderen Hochpreis-Betreibern lädt, zahlt in dieser Stufe deutlich mehr. Das Modell entlohnt bewusstes Ansteuern günstiger Netze und macht den Blick in die App vor dem Start wichtig. Die DC-Preise blieben bei der Umstellung unverändert. Zwischen Vorteilspreis und Normalpreis bleibt der Abstand in den unteren beiden Stufen erhalten, an der Hochpreis-Grenze verschwindet er dagegen.
Für Fahrerinnen und Fahrer, die überwiegend im Netz von IONITY, Lidl, Kaufland, EDEKA oder Vattenfall unterwegs sind, bleibt Maingau ein preislich attraktives Modell. Wer dagegen viel im Hochpreis-Netz lädt, sollte die eigene Ladekartenwahl regelmäßig prüfen. Der Preisunterschied zwischen Niedrig- und Hochpreis beträgt an AC-Säulen 0,30 Euro pro kWh, an DC-Säulen 0,20 Euro pro kWh, was sich bei größerer Fahrleistung deutlich in der Monatsrechnung niederschlägt.
Wir rechnen die monatlichen Ladekosten für ein Elektroauto mit 18 kWh pro 100 km und einer monatlichen Fahrleistung von 1.500 km vor, das entspricht 270 kWh Ladebedarf. Angenommen wird eine 60 zu 40 Aufteilung zwischen AC- und DC-Laden im Niedrigpreis-Netz.
Die Ersparnis über den Vorteilspreis beträgt in diesem Beispiel 27,00 Euro pro Monat, rein aus den Niedrigpreis-Sätzen. Bei häufiger Nutzung von Standardpreis-Säulen fällt die Differenz je nach AC- oder DC-Nutzung anders aus. An Hochpreis-Säulen bleibt der Preis für Kunden und Nicht-Kunden gleich, sodass der Vorteilspreis dort nicht wirkt.
Die Ladekarte von Maingau ist für unterschiedliche Fahrprofile interessant. Diese Einordnung hilft:
Weitere Ladekarten und Anbieter finden Sie im ADAC-Ladepreise-Ratgeber und im Ladekarten-Vergleich. Wer parallel überlegt, zu Hause zu laden, kann die Kalkulation über den Wallbox-Ratgeber ergänzen.
Alle Preise entsprechen dem Stand September 2026 und sind laut Maingau Neukundenpreise, für Bestandskunden können sie abweichen. Prüfen Sie aktuelle Werte in der Maingau-Autostrom-App.
Zum Normalpreis zahlen Sie ab 0,52 Euro pro kWh an AC-Niedrigpreis-Säulen und ab 0,62 Euro pro kWh an DC-Niedrigpreis-Säulen. Als MAINGAU-Strom- oder Gaskunde gilt für Sie der Vorteilspreis ab 0,42 Euro (AC) und 0,52 Euro (DC). (Stand: September 2026)
Nein. Maingau Autostrom ist ohne monatliche Grundgebühr und ohne Vertragsbindung nutzbar. Kosten entstehen nur pro geladener Kilowattstunde und gegebenenfalls durch den Standzeitzuschlag.
Den Vorteilspreis erhalten laut Maingau Kundinnen und Kunden mit aktiver Strom- oder Gasbelieferung durch die MAINGAU Energie GmbH, die ihre Energiekundennummer in der Autostrom-App hinterlegen. Laut Maingau-FAQ entfällt er mit Kündigung der Energiebelieferung oder bei Ablauf der Erstvertragslaufzeit. Der Preisvorteil greift beim Niedrig- und Standardpreis, an Hochpreis-Säulen gilt der einheitliche Preis von 0,82 Euro pro kWh.
An AC-Ladesäulen berechnet Maingau ab 180 Minuten 0,10 Euro pro Minute. An DC-Schnellladern startet der Zuschlag bereits nach 60 Minuten mit 0,10 Euro pro Minute. Beide Zuschläge sind auf maximal 12 Euro pro Ladevorgang gedeckelt.
Zum Niedrigpreis zählen laut Maingau unter anderem IONITY, Berliner Stadtwerke, EDEKA, Hamburger Energiewerke, JET Strom, Kaufland, Ladeverbund+, Lidl, TankE und Vattenfall. Die konkrete Preisstufe wird vor dem Start in der App angezeigt.
Maingau nennt für das Autostrom-Netz über 927.000 Ladepunkte in Europa und rund 216.000 in Deutschland (Stand: September 2026). Das Netz wächst laufend, aktuelle Werte zeigt die Maingau-Autostrom-App.
Stand: September 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.