Die größte VW-Rückrufaktion 2026 trägt den Herstellercode 48VS: Laut Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) kann bei Tiguan, Touran, Caddy und Golf mit Produktion zwischen dem 24.09.2013 und dem 01.07.2024 eine Schraube der Lenkung abreißen. In Deutschland sind 895.832 Fahrzeuge potenziell betroffen. Insgesamt verzeichnet die Datenbank seit Januar 2025 34 Rückrufe der Marke VW (Export vom 10. Oktober 2026).
Laut KBA-Eintrag 17016R (Code 48VS) Tiguan, Touran, Caddy und Golf mit Produktion zwischen dem 24.09.2013 und dem 01.07.2024; als Eingrenzung nennt der Eintrag Golf Sportsvan, Golf Variant 7, Tiguan und Tiguan Allspace. In Deutschland sind 895.832 Fahrzeuge potenziell betroffen. Die Lenkungsverschraubung wird durch eine korrosionsresistentere Schraube ersetzt.
Den Eintrag mit der KBA-Referenznummer 17016R hat das Kraftfahrt-Bundesamt am 22. September 2026 veröffentlicht. Als Mangel nennt die Datenbank Lenkungsausfall und beschreibt ihn mit einem Satz: Schraubenabriss kann zum Lenkungsausfall führen. Als Abhilfe wird die Lenkungsverschraubung durch eine korrosionsresistentere Schraube ersetzt. Im Feld Modell stehen Tiguan, Touran, Caddy und Golf; als mögliche Eingrenzung nennt der Eintrag Golf Sportsvan, Golf Variant 7, Tiguan und Tiguan Allspace. Der Produktionszeitraum reicht vom 24.09.2013 bis zum 01.07.2024.
Potenziell betroffen sind laut KBA weltweit 2.159.054 und in Deutschland 895.832 Fahrzeuge. Bekannte Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden führt der Eintrag als nicht bekannt, die Aktion hat den Status überwacht. Am selben Tag veröffentlichte das KBA unter 17014R einen Eintrag mit gleicher Mangelbeschreibung für den Audi Q3 (Code 48LG, Produktion 31.10.2017 bis 23.05.2024, 58.555 Fahrzeuge in Deutschland, Status in Untersuchung). Als Hotline nennt der VW-Eintrag die Nummer 0800 8655792436.
Im Februar 2026 gab es bereits einen anderen Lenkungsrückruf: 48AX betrifft den T-Roc mit Produktion zwischen dem 06.09.2025 und dem 05.02.2026. Laut KBA kann eine nicht ordnungsgemäße Verschraubung der Spurstange mit dem Radlagergehäuse zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Lenkfähigkeit führen. Die Verschraubung wird ersetzt; in Deutschland sind 1.404 Fahrzeuge betroffen.
Die Rückrufdatenbank des KBA lässt sich nach Marke, Modell und optional Baujahr durchsuchen, außerdem nach dem Rückrufcode des Herstellers, etwa 48VS, und nach der KBA-Referenznummer. Das KBA weist selbst darauf hin, dass die Mängel oftmals nur bestimmte Ausführungen betreffen, zum Beispiel eine Motorisierung, Karosserieform oder Ausstattung. Nicht jedes Fahrzeug eines Typs ist also betroffen. Verbindliche Auskunft zum eigenen Auto gibt es unter Angabe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) beim Hersteller oder in einer Vertragswerkstatt.
Die FIN besteht laut KBA meist aus 17 Buchstaben und Zahlen. Sie steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I in Feld E, in Teil II bei Punkt Nummer 4 und am Fahrzeug selbst. Ohne Rückrufschreiben hilft die Tabelle weiter unten bei der Vorauswahl: Modell und Produktionszeitraum zeigen, welche Aktionen für ein Fahrzeug überhaupt in Frage kommen. Wie die Abfrage für alle Marken funktioniert, erklärt der Ratgeber Auto-Rückruf prüfen; wo die FIN im Fahrzeugschein steht, zeigt Fahrgestellnummer finden.
Die Tabelle listet alle 34 Einträge der Marke VW, die das KBA zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 10. Oktober 2026 in der Rückrufdatenbank veröffentlicht hat, die neuesten zuerst. Grundlage ist der amtliche CSV-Export der Datenbank mit dem Stand 10.10.2026, 12:00 Uhr. Die Spalte Fahrzeuge in Deutschland nennt die Zahl der potenziell betroffenen Fahrzeuge; N/A heißt, dass der Eintrag dazu keine Angabe enthält. Modell und Mangel sind wörtlich aus der Datenbank übernommen, einschließlich der dortigen Schreibweise.
Nach eigener Auszählung entfielen auf VW 24 Einträge mit Veröffentlichungsdatum 2025, zusammen 46.067 potenziell betroffene Fahrzeuge in Deutschland. 2026 waren es bis zum 10. Oktober 10 Einträge mit 929.634 Fahrzeugen, davon allein 895.832 aus der Aktion 48VS. Im Vergleich der Marken lag VW 2025 hinter Ford (48 Einträge), Mercedes-Benz (47), Opel (39), Peugeot (36), Citroën (33) und Kia (25).
| Veröffentlicht | Code | KBA-Nr. | Modelle laut KBA | Mangel laut KBA | Produktion | Fahrzeuge in Deutschland |
| 01.10.2026 | 69G1 | 17099R | ID.POLO | Beeinträchtigung Rückhaltewirkung Sicherheitsgurt Beifahrer | 21.07.2026 bis 02.09.2026 | 239 |
| 22.09.2026 | 48VS | 17016R | TIGUAN, TOURAN, CADDY, GOLF | Lenkungsausfall | 24.09.2013 bis 01.07.2024 | 895.832 |
| 14.08.2026 | 23RP | 16827R | TRANSPORTER, CARAVELLE | Fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung, Abweichung Reichweitenangaben, wahrscheinlich nur außerhalb der EU | 09.09.2025 bis 18.12.2025 | 54 |
| 16.07.2026 | 72SP | 16802R | ID.3 | Beeinträchtigung der Schutzwirkung des Rückhaltesytems | 19.03.2026 bis 29.04.2026 | 14 |
| 24.04.2026 | 44BT | 16200R | T7 TRANSPORTER | Laufflächenverformung und/oder -ablösung | 01.03.2025 bis 27.10.2025 | 29 |
| 26.03.2026 | 23GB | 16333R | GOLF | Vorschriftenabweichung Abgas | 17.12.2012 bis 22.10.2015 | 1.236 |
| 19.03.2026 | 23TG | 16306R | TOUAREG | Vorschriftenabweichung Thermofenster | 18.01.2010 bis 13.07.2011 | 8.530 |
| 13.03.2026 | 93MI | 16271R | ID. BUZZ, ID.3, ID.4, ID.5, ID.BUZZ CARGO | Brandgefahr | 17.02.2022 bis 23.08.2024 | 22.182 |
| 11.02.2026 | 48AX | 16132R | T-ROC | Ausfall Lenkung | 06.09.2025 bis 05.02.2026 | 1.404 |
| 16.01.2026 | 93MU | 15998R | ID. BUZZ, ID.3, ID.7, ID.BUZZ CARGO | Brandgefahr | 02.09.2023 bis 21.03.2024 | 114 |
| 12.12.2025 | 65AU | 15933R | ID. BUZZ | Beeinträchtigung Schutzwirkung Seitenairbag | 29.09.2025 bis 30.09.2025 | 21 |
| 04.12.2025 | 42RT | 15768R | T7, CARAVELLE, TRANSPORTER | Teile im Verkehrsraum | 12.07.2025 bis 21.07.2025 | 41 |
| 03.12.2025 | 72SM | 15864R | T7 | Fehlerhafte Schweißnaht Sitzgestell | 08.07.2025 bis 10.07.2025 | 14 |
| 07.11.2025 | 93FK | 15666R | TOUAREG | Brandgefahr | 27.07.2020 bis 21.09.2024 | 4.557 |
| 27.10.2025 | 93ES | 15715R | ID.3 | Vortriebsverlust | 29.07.2025 bis 16.09.2025 | 7 |
| 15.10.2025 | 72TR | 15261R | T-ROC | erschwerte Rettungsbedingungen 2. Sitzreihe | 22.01.2025 bis 14.03.2025 | 163 |
| 15.10.2025 | 10X6 | 14850R | ATLAS, TERAMONT, ATLAS CROSS SPORT | Brandgefahr | 20.07.2023 bis 22.11.2024 | 49 |
| 17.09.2025 | 47CW | 15579R | AMAROK | Ausfall Bremskraftunterstützung | 10.01.2025 bis 12.06.2025 | 756 |
| 04.09.2025 | 42A9 | 15514R | POLO | fehlerhafte Verschraubung Hinterachse, Kontrollverlust | 10.04.2025 bis 11.04.2025 | 7 |
| 31.07.2025 | 97A3 | 15278R | TRANSPORTER | Brandgefahr/Ausfall Beleuchtung/Antriebsausfall | 15.02.2025 bis 21.02.2025 | 8 |
| 15.07.2025 | 69PP | 15275R | GOLF | Beeinträchtigung Rückhaltewirkung Sicherheitsgurte 1. Sitzreihe | 09.02.2024 bis 24.05.2024 | 0 |
| 11.07.2025 | 69PD | 15269R | GOLF | Beeinträchtigung Rückhaltewirkung Sicherheitsgurt Beifahrer | 09.02.2024 bis 24.05.2024 | 15.689 |
| 02.07.2025 | 69UN | 15191R | ID.7, ID. BUZZ, POLO, TAIGO, PASSAT, T7 | Airbag verminderte Schutzwirkung | 17.05.2022 bis 27.05.2025 | 6.790 |
| 02.07.2025 | 69UK | 15053R | ID. BUZZ, ID.7, T7 | Airbag verminderte Schutzwirkung | 31.03.2025 bis 09.04.2025 | 415 |
| 24.06.2025 | 69F0 | 15235R | TIGUAN | Ablösung von Metallfragmenten bei Airbagauslösung | 25.11.2018 bis 18.02.2019 | 57 |
| 18.06.2025 | 66A1 | 15220R | TAYRON | Teile im Verkehrsraum | 24.11.2024 bis 21.05.2025 | 5.110 |
| 23.04.2025 | 69OX | 14844R | TAYRON | verminderte Schutzwirkung Kopfairbag | 18.12.2024 bis 01.02.2025 | 1.712 |
| 04.03.2025 | 40A1 | 14257R | ID. BUZZ | Sich lösende Schraubverbindung | 06.08.2024 bis 14.08.2024 | 5 |
| 27.02.2025 | 72N8 | 14865R | TIGUAN, TOURAN | Beeinträchtigung Sitzverankerung | 09.08.2023 bis 13.06.2024 | 4 |
| 20.02.2025 | 69TE | 14849R | TAYRON | Beeinträchtigung Beifahrerairbag | 02.01.2025 bis 31.01.2025 | 683 |
| 12.02.2025 | 72BV | 14791R | ID. BUZZ | Beeinträchtigung Rückhaltewirkung | 13.08.2024 bis 15.11.2024 | 23 |
| 23.01.2025 | 69EJ | 14593R | PASSAT, CC, TIGUAN, SHARAN, EOS, GOLF, BEETLE, CRAFTER, T5, UP, CALIFORNIA, FOX, MULTIVAN, POLO, VIVO, XL 1 | Takata Gasgenerator, Überdruckreaktion bei Auslösung | 09.09.2004 bis 15.09.2018 | N/A |
| 08.01.2025 | 72DV | 14606R | TIGUAN | Beschädigung Sicherheitsgurte | 13.05.2024 bis 17.06.2024 | 545 |
| 07.01.2025 | 23FE | 14670R | PHAETON, TOUAREG | unzulässige Abschalteinrichtung | 12.03.2004 bis 02.05.2008 | 9.411 |
Drei Einträge betreffen Hochvoltbatterien. Unter dem Code 93MI (KBA 16271R, veröffentlicht am 13.03.2026) nennt das KBA ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz und ID. Buzz Cargo mit Produktion zwischen dem 17.02.2022 und dem 23.08.2024. Nicht der Spezifikation entsprechende Module in der Hochvoltbatterie können zu einer Reichweitenabnahme und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen, es besteht Brandgefahr. Abhilfe sind ein Software-Update, die Prüfung der Module und bei Bedarf der Ersatz einzelner Module. In Deutschland sind 22.182 Fahrzeuge potenziell betroffen.
Unter 93MU (15998R) weisen Batteriezellen von ID. Buzz, ID.3 und ID.7 aus dem Zeitraum 02.09.2023 bis 21.03.2024 laut KBA wegen eines Fertigungsfehlers eine erhöhte Selbstentladung auf, die zu einer thermischen Überlastung der Module und zu einem Brand führen kann. Ersetzt werden einzelne Batteriemodule, betroffen sind 114 Fahrzeuge in Deutschland. Beim Touareg (93FK, 15666R) können die Zellmodule der Hochvoltbatterie beim Ladevorgang überhitzen; die Software der Hochvolt-Batterie wird aktualisiert, 4.557 Fahrzeuge sind betroffen.
Mehrere Aktionen betreffen das Rückhaltesystem. 69UN (15191R) umfasst ID.7, ID. Buzz, Polo, Taigo, Passat und T7 mit Produktion zwischen dem 17.05.2022 und dem 27.05.2025: Der Beifahrerairbag kann bei einer unfallbedingten Auslösung bersten und Metallteile in den Innenraum schleudern. Er wird ersetzt. In Deutschland sind 6.790 Fahrzeuge betroffen, dazu 415 aus der Aktion 69UK mit gleicher Beschreibung.
Beim Golf 8 und Golf 8 Variant aus der Produktion vom 09.02.2024 bis 24.05.2024 wurde laut KBA das Beifahrer-Gurtsystem nicht korrekt am Verankerungspunkt der B-Säule befestigt, die Rückhaltewirkung ist stark eingeschränkt (69PD, 15.689 Fahrzeuge in Deutschland). Denselben Mangel nennt der Eintrag 69G1 vom 01.10.2026 für den ID. Polo mit Produktion zwischen dem 21.07.2026 und dem 02.09.2026 (239 Fahrzeuge).
Ältere Fahrzeuge betrifft die Takata-Aktion 69EJ vom 23.01.2025: 16 Modellreihen von Passat bis XL 1 aus den Jahren 2004 bis 2018, weltweit 9.853.303 Fahrzeuge, mit vier bekannten Schadensereignissen. Eine Zahl für Deutschland enthält dieser Eintrag nicht. Laut Marktüberwachungsbericht 2025 des KBA summierten sich die Takata-Rückrufe aller Hersteller bis Ende 2025 auf mehr als 5,8 Millionen Pkw und Lkw in Deutschland.
Drei Einträge betreffen Emissionen. Für den Touareg aus der Produktion vom 18.01.2010 bis 13.07.2011 (23TG, veröffentlicht am 19.03.2026) nennt das KBA eine Vorschriftenabweichung Thermofenster: Die AGR-Reduktion über die Umgebungstemperatur entspricht laut Eintrag nicht der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 und den EuGH-Urteilen von Juli 2022. Abhilfe ist ein Software-Update, betroffen sind 8.530 Fahrzeuge in Deutschland.
Beim Golf aus der Produktion vom 17.12.2012 bis 22.10.2015 (23GB) geht es um eine Konformitätsabweichung im Typ-I-Test; laut Eingrenzung sind wenige Golf Diesel mit 1598 ccm Hubraum, 77 kW und dem Motorkennbuchstaben CLHA betroffen (1.236 Fahrzeuge). Phaeton und Touareg aus den Jahren 2004 bis 2008 erhalten unter 23FE ein Software-Update, das unzulässige Abschalteinrichtungen entfernt (9.411 Fahrzeuge).
Auf die Frage, ob man an einer Rückrufaktion teilnehmen muss, antwortet das KBA mit einem Wort: Unbedingt. Halterinnen und Halter sind für den verkehrssicheren und vorschriftsmäßigen Zustand ihres Fahrzeugs verantwortlich, die Nichtteilnahme führt zum Einleiten der Betriebsuntersagung. Wer das Fahrzeug auch nach mehrfacher Erinnerung nicht zur Mangelbeseitigung vorführt, wird laut Marktüberwachungsbericht der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde gemeldet, die in eigener Zuständigkeit über die Betriebsuntersagung entscheidet. 2025 leitete das KBA rund 74.000 Außerbetriebsetzungen ein, nach rund 155.000 im Jahr 2024.
Wer das Auto verkauft hat, teilt dem Hersteller die Adresse des neuen Besitzers mit, bei Verschrottung ebenso. Wer betroffen ist, aber kein Schreiben bekam, wendet sich an den Hersteller oder den Importeur: Nicht bei jeder Rückrufaktion nutzen die Hersteller die Halteranschriften des KBA. Freiwillige Servicemaßnahmen der Hersteller bleiben von der Teilnahmepflicht unberührt, schreibt das KBA.
Jede Aktion hat in der Datenbank einen Überwachungsstatus. Überwacht heißt laut KBA: Liegt ein ernstes Risiko oder eine Vorschriftenabweichung vor, wird der Rückruf durch das KBA überwacht, das auf eine maximale Erfüllungsrate bis zur Betriebsuntersagung hinwirkt. Nicht überwacht ist ein Rückruf, der keine Nachverfolgung durch das KBA erfordert. In Untersuchung bedeutet, dass das KBA eine mögliche Überwachung und die Eignung der Abhilfemaßnahme prüft. Diesen Status hatten zum Beispiel der T7 Transporter mit dem Eintrag zu Laufflächenverformung (44BT) und der Audi Q3 mit 48LG. Von den 34 VW-Einträgen seit 2025 tragen 31 den Status überwacht (eigene Auszählung).
Alle Angaben laut Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (CSV-Export, Stand 10. Oktober 2026, 12:00 Uhr) und KBA-Marktüberwachungsbericht 2025 (Stand April 2026); Auszählungen je Jahr und Marke sind eigene Berechnungen nach dem Veröffentlichungsdatum der Einträge. Ob ein bestimmtes Fahrzeug betroffen ist, klären Hersteller oder Vertragswerkstatt anhand der FIN.
Laut KBA-Eintrag 17016R (Code 48VS) Tiguan, Touran, Caddy und Golf mit Produktion zwischen dem 24.09.2013 und dem 01.07.2024; als Eingrenzung nennt der Eintrag Golf Sportsvan, Golf Variant 7, Tiguan und Tiguan Allspace. In Deutschland sind 895.832 Fahrzeuge potenziell betroffen. Die Lenkungsverschraubung wird durch eine korrosionsresistentere Schraube ersetzt.
In der Rückrufdatenbank des KBA nach Marke, Modell und Baujahr, nach dem Rückrufcode oder der KBA-Referenznummer suchen. Weil oft nur bestimmte Ausführungen betroffen sind, gibt es die verbindliche Auskunft mit der FIN beim Hersteller oder in einer Vertragswerkstatt; der VW-Eintrag zu 48VS nennt die Hotline 0800 8655792436.
Ja. Das KBA beantwortet die Frage mit Unbedingt: Die Teilnahme an einem Rückruf ist verbindlich, die Nichtteilnahme führt zum Einleiten der Betriebsuntersagung durch die Zulassungsbehörde. Freiwillige Servicemaßnahmen sind davon nicht erfasst.
Der Eintrag 93MI betrifft ID.3, ID.4, ID.5, ID. Buzz und ID. Buzz Cargo aus der Produktion vom 17.02.2022 bis 23.08.2024 (22.182 Fahrzeuge in Deutschland), 93MU betrifft ID. Buzz, ID.3 und ID.7 aus dem Zeitraum 02.09.2023 bis 21.03.2024 (114 Fahrzeuge). Ursache sind laut KBA Module oder Zellen der Hochvoltbatterie.
Nach eigener Auszählung des KBA-Exports 24 Einträge mit Veröffentlichungsdatum 2025, zusammen 46.067 potenziell betroffene Fahrzeuge in Deutschland. Mehr Einträge hatten Ford (48), Mercedes-Benz (47), Opel (39), Peugeot (36), Citroën (33) und Kia (25).
Bei Golf 8 und Golf 8 Variant aus der Produktion vom 09.02.2024 bis 24.05.2024 wurde laut KBA das Beifahrer-Gurtsystem nicht korrekt am Verankerungspunkt der B-Säule befestigt. Die Werkstatt prüft das Gurtband und ersetzt es im Fehlerfall; betroffen sind 15.689 Fahrzeuge in Deutschland.
Stand: Oktober 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.