In Deutschland waren zum 1. Januar 2026 laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 49.486.487 Personenkraftwagen zugelassen, 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Bestand aller Kraftfahrzeuge lag bei 61.341.244. Laut Statistischem Bundesamt waren damit so viele Pkw zugelassen wie nie zuvor, auf 1.000 Einwohner kamen 593 Pkw. VW blieb mit einem Anteil von 20,8 Prozent die häufigste Marke, reine Elektroautos kamen auf 4,1 Prozent des Bestands.
Zum 1. Januar 2026 waren laut KBA 49.486.487 Personenkraftwagen in Deutschland zugelassen, 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Laut Statistischem Bundesamt waren das so viele wie nie zuvor.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Bestandszahlen am 3. März 2026 in der Pressemitteilung Nr. 09/2026 veröffentlicht. Am Stichtag 1. Januar 2026 waren in Deutschland 61.341.244 Kraftfahrzeuge registriert, 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Personenkraftwagen bildeten mit 49.486.487 Einheiten und einem Plus von 0,3 Prozent erneut die anteilsstärkste Fahrzeugklasse; ein Jahr zuvor waren es laut KBA-Markentabelle 49.339.166 Pkw. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren damit so viele Pkw zugelassen wie nie zuvor.
Die übrigen Fahrzeugklassen laut KBA-Tabelle nach Bundesländern:
Hinzu kamen 8.656.790 Kfz-Anhänger (+1,2 Prozent). Zusammen mit den Kraftfahrzeugen waren das knapp 70 Millionen Fahrzeuge (eigene Addition).
Von den Pkw waren rund 43,7 Millionen (88,3 Prozent) auf private Halterinnen und Halter zugelassen, gewerblich zugelassen waren 5,7 Millionen Pkw (11,6 Prozent, +0,2 Prozent). Der Bestand an Krafträdern blieb mit knapp über 5 Millionen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres; 693.567 Krafträder (13,7 Prozent) waren auf Halterinnen zugelassen.
Die deutschen Marken VW, Mercedes, Opel, BMW, Audi und Ford waren laut KBA bei den Pkw am häufigsten vertreten. VW kam auf einen Bestandsanteil von 20,8 Prozent, Mercedes auf 9,6 Prozent, Opel auf 7,7 Prozent, BMW auf 7,0 Prozent, Audi auf 6,7 Prozent und Ford auf 6,6 Prozent. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr bezieht sich in der KBA-Tabelle auf die Zahl der Fahrzeuge: VW und Mercedes jeweils +0,3 Prozent, BMW +0,9 Prozent, Audi minus 0,4 Prozent, Ford minus 2,4 Prozent und Opel minus 2,6 Prozent.
Skoda war mit einem Anteil von 5,8 Prozent und einem Zuwachs von 4,5 Prozent die anteilsstärkste Importmarke. Es folgten Seat mit 3,5 Prozent (Bestand +5,8 Prozent) sowie Hyundai und Renault mit jeweils 3,2 Prozent. Toyota erreichte 2,7 Prozent.
Unter den kleineren Marken wuchsen einige besonders stark. BYD kam auf 18.536 Pkw, 307,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, MG Roewe auf 73.708 Pkw (+48,7 Prozent). Leapmotor stieg von 178 auf 7.450 Pkw und Xpeng von 387 auf 3.072 Pkw; für diese beiden Marken weist das KBA keine prozentuale Veränderung aus. Rückläufig waren unter anderem Ford, Opel und Nissan (minus 1,7 Prozent).
Benzin blieb die vorherrschende Antriebsart: 29.343.732 Pkw mit Benzinmotor stellten 59,3 Prozent des Bestands, ihre Zahl ging um 1,9 Prozent zurück. Diesel kam mit 13.385.662 Fahrzeugen nach einem Rückgang um 3,2 Prozent auf einen Anteil von 27,0 Prozent.
Alternative Antriebe legten deutlich zu. Rein elektrische Pkw (BEV) erreichten 2.034.260 Einheiten, 23,2 Prozent mehr als im Vorjahr, und einen Anteil von 4,1 Prozent. Hybride, zu denen das KBA alle Pkw mit zwei unterschiedlichen Energiewandlern zählt, kamen auf 4.362.563 Fahrzeuge (+22,6 Prozent) und 8,8 Prozent Anteil. Darunter befanden sich 1.122.958 Plug-in-Hybride (2,3 Prozent, +16,1 Prozent).
Flüssiggas kam auf 284.455 Pkw (0,6 Prozent, minus 5,2 Prozent), Erdgas auf 66.396 Fahrzeuge (0,1 Prozent, minus 9,2 Prozent). Mit Brennstoffzelle waren 1.575 Pkw registriert (minus 12,6 Prozent). Zusammen machten BEV und Hybride 12,9 Prozent des Pkw-Bestands aus, Benzin und Diesel zusammen noch 86,3 Prozent (eigene Addition). Weil die Zahl der Benziner und Diesel sank, während der Gesamtbestand wuchs, sanken ihre Anteile.
| Antriebsart | Bestand | Anteil | Veränderung |
| Benzin | 29.343.732 | 59,3 % | -1,9 % |
| Diesel | 13.385.662 | 27,0 % | -3,2 % |
| Hybrid (gesamt) | 4.362.563 | 8,8 % | +22,6 % |
| darunter Plug-in-Hybrid | 1.122.958 | 2,3 % | +16,1 % |
| Elektro (BEV) | 2.034.260 | 4,1 % | +23,2 % |
| Flüssiggas | 284.455 | 0,6 % | -5,2 % |
| Erdgas | 66.396 | 0,1 % | -9,2 % |
| Brennstoffzelle | 1.575 | 0,0 % | -12,6 % |
Die Marke von zwei Millionen BEV wurde zum 1. Januar 2026 erstmals überschritten. Das KBA widmete dem eine eigene Pressemitteilung (Nr. 08/2026 vom 27. Februar 2026). Im Jahr 2017 waren erst 34.022 rein elektrische Pkw zugelassen, bis 2026 hat sich die Zahl laut KBA um nahezu das 60-Fache erhöht. Ein deutlicher Anstieg des Wachstums war ab 2020 zu beobachten, 2023 wurde erstmals die Grenze von einer Million überschritten.
Die höchsten Bestände verzeichnen die bevölkerungsreichen und wirtschaftsstarken Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit 454.782 BEV, gefolgt von Bayern (395.271) und Baden-Württemberg (322.060). Niedersachsen zählt 221.823, Hessen 179.213 rein elektrische Pkw. Bei den Stadtstaaten liegt der BEV-Anteil in Hamburg bei 5,3 Prozent, in Berlin bei 4,0 Prozent und in Bremen bei 3,5 Prozent. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern liegt er laut KBA zwischen 2,0 und 2,3 Prozent. Insgesamt konzentriert sich der Großteil der BEV auf die großen Flächenländer im Westen und Süden.
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Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete am 22. Juli 2026, dass zum Jahresanfang 2026 auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 593 Pkw kamen. Das sind drei mehr als im Vorjahr und fünf mehr als 2024. Seit 2008 ist die Pkw-Dichte laut Destatis kontinuierlich gestiegen. Grundlage sind die Pkw-Zahlen des KBA zum 1. Januar und die Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember des Vorjahres; die Werte stammen aus Berechnungen für den Regionalatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.
Die Spannweite zwischen den Bundesländern ist groß:
| Bundesland | Pkw je 1.000 Einwohner |
|---|---|
| Saarland | 649 |
| Rheinland-Pfalz | 644 |
| Bayern | 639 |
| Sachsen (geringstes Flächenland) | 544 |
| Hamburg | 432 |
| Bremen | 427 |
| Berlin | 330 |
In allen Flächenländern stieg die Pkw-Dichte gegenüber dem Vorjahr, in den drei Stadtstaaten ging sie dagegen zurück. In ländlichen Regionen lag sie tendenziell höher als in städtischen. Als mögliche Gründe nennt Destatis eine mangelnde Verkehrsinfrastruktur und längere Pendelwege in diesen Regionen.
Die meisten Kraftfahrzeuge einschließlich Anhänger waren in Nordrhein-Westfalen zugelassen: 14.222.714. Bayern folgte mit 12.561.237 Fahrzeugen. Bei den Pkw führte Nordrhein-Westfalen ebenfalls, mit 10.664.594 vor Bayern (8.468.258), Baden-Württemberg (6.988.847), Niedersachsen (5.002.902) und Hessen (3.917.833).
Die kleinsten Pkw-Bestände hatten Bremen (301.648), das Saarland (654.016) und Hamburg (807.162). In den ostdeutschen Flächenländern waren es in Sachsen 2.188.519 Pkw, in Sachsen-Anhalt 1.222.830, in Thüringen 1.190.050, in Brandenburg 1.501.091 und in Mecklenburg-Vorpommern 891.039. Berlin kam auf 1.222.641 Pkw, Rheinland-Pfalz auf 2.655.433 und Schleswig-Holstein auf 1.759.157.
Die Kompaktklasse war mit 10.766.456 Pkw und einem Anteil von 21,8 Prozent das stärkste Segment, ihr Bestand ging um 4,4 Prozent zurück. Es folgten die Kleinwagen mit 8.819.798 Pkw (17,8 Prozent, +2,6 Prozent). Drittstärkstes Segment waren die SUVs mit 7.193.923 Pkw, einem Plus von 9,7 Prozent und einem Anteil von 14,5 Prozent. Einen ebenfalls zweistelligen Anteil hatte die Mittelklasse mit 5.448.546 Pkw (11,0 Prozent, minus 3,0 Prozent). Unter diesen vier Segmenten wuchsen damit nur Kleinwagen und SUVs, Kompaktklasse und Mittelklasse schrumpften.
Das durchschnittliche Alter der am Stichtag zugelassenen Pkw lag laut KBA bei 10,9 Jahren. Zum Bestand zählten 923.538 Oldtimer (Kfz und Anhänger, +4,0 Prozent), darunter 822.537 Pkw mit und ohne Historienkennzeichen (+4,1 Prozent).
Bei den Emissionsgruppen stieg die Zahl der Pkw mit Euro 6 um 5,9 Prozent auf rund 25,7 Millionen, ihr Anteil auf 52,0 Prozent. Die Euro-6e-Norm erfüllten 3.292.284 Pkw (6,7 Prozent), 152,8 Prozent mehr als im Vorjahr, die Euro-6d-temp-Norm 4.986.483 Pkw (10,1 Prozent, minus 1,7 Prozent). Die Anteile von Euro 4 (15,7 Prozent, Bestand minus 8,9 Prozent) und Euro 5 (19,4 Prozent, Bestand minus 5,2 Prozent) nahmen weiter ab.
Die gesamte Pkw-Fahrleistung betrug 2024 laut den Umweltökonomischen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes 576,3 Milliarden Kilometer. Davon entfielen 480,3 Milliarden Kilometer (83,3 Prozent) auf private Haushalte und 96,0 Milliarden Kilometer (16,7 Prozent) auf die Gesamtwirtschaft.
Wie die Pkw-Dichte ist auch die Fahrleistung laut Destatis bis auf einen Einbruch im Jahr 2020 in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Vergleich zu 2023 (571,0 Milliarden Kilometer) nahm sie um 0,9 Prozent zu, gegenüber 2020 (538,4 Milliarden Kilometer) um 7,0 Prozent. Das Niveau von 2019 mit 639,3 Milliarden Kilometern wurde jedoch um 9,9 Prozent unterschritten. Trotz des gestiegenen Pkw-Bestands blieb die gesamte Fahrleistung damit unter dem Wert vor der Corona-Pandemie.
Stand: 26. September 2026. Bestandszahlen: KBA-Pressemitteilungen Nr. 09/2026 vom 3. März 2026 und Nr. 08/2026 vom 27. Februar 2026, Stichtag 1. Januar 2026. Pkw-Dichte und Fahrleistung: Pressemitteilung N050 des Statistischen Bundesamts vom 22. Juli 2026.
Zum 1. Januar 2026 waren laut KBA 49.486.487 Personenkraftwagen in Deutschland zugelassen, 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Laut Statistischem Bundesamt waren das so viele wie nie zuvor.
Am 1. Januar 2025 waren laut KBA 49.339.166 Pkw zugelassen, ein Jahr später 49.486.487. Die Pkw-Dichte ist laut Statistischem Bundesamt seit 2008 kontinuierlich gestiegen und lag zum Jahresanfang 2026 bei 593 Pkw je 1.000 Einwohner.
Zum 1. Januar 2026 waren 2.034.260 rein elektrische Pkw (BEV) zugelassen, die Zwei-Millionen-Marke wurde damit erstmals überschritten. Der BEV-Anteil am Pkw-Bestand lag bei 4,1 Prozent.
Benzin stellte 59,3 Prozent (29,3 Millionen Pkw), Diesel 27,0 Prozent (13,4 Millionen). Hybride kamen auf 8,8 Prozent (4,4 Millionen), reine Elektroautos auf 4,1 Prozent (2,0 Millionen).
Der Bestand aller Kraftfahrzeuge lag am 1. Januar 2026 bei 61.341.244. Dazu kommen 8.656.790 Kfz-Anhänger. Pkw bilden mit rund 49,5 Millionen Fahrzeugen die größte Klasse.
Nordrhein-Westfalen mit 10.664.594 Pkw, gefolgt von Bayern (8.468.258) und Baden-Württemberg (6.988.847). Die höchste Pkw-Dichte hat laut Statistischem Bundesamt das Saarland mit 649 Pkw je 1.000 Einwohner.
Stand: September 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.