Der Lichttest heißt seit 2025 offiziell Licht-Sicht-Test. Das Merkblatt der Organisatoren nennt als Erfassungszeitraum den 1. bis 31. Oktober 2026, teilnehmende Betriebe dürfen den kostenlosen Check aber auch früher oder später anbieten. Geprüft werden neun Beleuchtungspunkte, auf Wunsch auch Wischer, Scheibe und Reifen. Wer den Test besteht, bekommt die Plakette 2026 und kann damit am Gewinnspiel teilnehmen.
Der Licht-Sicht-Test, früher Lichttest, hat 2026 laut Merkblatt den Erfassungszeitraum 1. bis 31. Oktober. Teilnehmende Kfz-Meisterbetriebe dürfen den kostenlosen Check aber auch in einem eigenen Zeitfenster anbieten, laut Checkliste schon im September, bis in den Dezember oder an einem einzelnen Aktionstag. Fragen Sie Ihre Werkstatt nach dem Termin.
Der Licht-Sicht-Test ist die bundesweite Aktion, die viele noch als Lichttest kennen. Auf licht-test.de heißt es, dass Autofahrer wie jedes Jahr ab Oktober auch 2026 die Chance haben, in punkto Licht und Sicherheit zu punkten. Das Merkblatt für Pkw nennt als Erfassungszeitraum den 1. bis 31. Oktober 2026. In diesem Aktionsmonat erfassen die Betriebe ihre Prüfergebnisse für die bundesweite Mängelstatistik.
Für Ihre Terminplanung ist ein Punkt wichtig: Die Checkliste für Betriebe stellt klar, dass der Licht-Sicht-Test nicht auf den Oktober festgelegt ist. Jeder Betrieb bestimmt sein Zeitfenster selbst. Das kann schon im September beginnen, bis in den Dezember reichen oder ein einzelner Licht-Sicht-Test-Tag sein. Fragen Sie deshalb in Ihrer Werkstatt nach, ob und wann sie den Check anbietet.
Einen teilnehmenden Betrieb finden Sie über die Werkstattsuche auf licht-test.de. Dort können Sie außerdem Ihr Bundesland und Ihre Region auswählen und Kontakt mit der Kfz-Innung aufnehmen, die die Meisterbetriebe in Ihrer Nähe kennt. Die Aktion gilt auch für Nutzfahrzeuge, für Pkw und Nfz gibt es jeweils ein eigenes Merkblatt.
Den Licht-Test gibt es seit 1956. Getragen wird er vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), vom Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks (BIV-Kfz) und von der Deutschen Verkehrswacht (DVW). Mit einem erweiterten Konzept ist die Aktion im vergangenen Jahr als Licht-Sicht-Test gestartet, 2026 wird sie in dieser Form weitergeführt. Die Unterlagen für 2026 tragen den Leitsatz 70 Jahre Sicherheit.
Neu ist der Sicht-Teil. Zusätzlich zur Beleuchtung können die teilnehmenden Meisterbetriebe auf Wunsch den allgemeinen Sicherheitszustand des Fahrzeugs prüfen. Der Organisator nennt dazu diese Fragen: Sind Wischerblätter und Reifen in Ordnung? Ist die Windschutzscheibe intakt oder durch Steinschlag beschädigt? Können statt herkömmlicher Halogenlampen moderne LED-Lampen nachgerüstet werden? Notwendige Reparaturen führen die Betriebe kostenpflichtig durch. Die Unterlagen für Betriebe erwähnen außerdem die Scheibenwischer vorne und hinten und die Möglichkeit, gleich einen Termin zum Winterreifenwechsel zu vereinbaren.
Die Schirmherrschaft hat der Bundesverkehrsminister übernommen. Umgesetzt wird der Test laut Merkblatt von Kfz-Meisterbetrieben, Verkehrswachten, Automobilclubs und weiteren Stellen. Als Partner der Kampagne nennt das Hintergrundpapier des Kfz-Gewerbes BYD und FINN, AUTO BILD, Osram, Hella Gutmann und die Nürnberger Versicherung.
Laut Hintergrundpapier des Kfz-Gewerbes werden am Pkw neun Beleuchtungspunkte auf Funktion und Einstellung kontrolliert. Der Test umfasst nach dem Merkblatt die Sicht- und Funktionsprüfung der Fahrzeugbeleuchtung und die Prüfung der vorschriftsmäßigen Einstellung der Scheinwerfer bei allen Lichtsystemen, die das ohne Diagnosegerät erlauben. Die Tabelle zeigt die neun Punkte mit den Prüfmerkmalen aus dem Merkblatt für Pkw.
ZDK und BIV empfehlen darüber hinaus, den Zustand der Wischerblätter, den Flüssigkeitsstand und gegebenenfalls den Frostschutz in der Wisch-Wasch-Anlage sowie die Innenbeleuchtung zu prüfen. Bei Nutzfahrzeugen kommen die Seitenmarkierungsleuchten hinzu, bei Bussen empfehlen die Verbände zusätzlich die Prüfung der Stufen- und Gangbeleuchtung.
Für die Messung der Scheinwerfer nennt das Merkblatt feste Voraussetzungen nach der HU-Scheinwerfer-Prüfrichtlinie vom 12.11.2018: eine ebene und markierte Standfläche, ein baumustergeprüftes Scheinwerfer-Einstell-Prüfgerät und den richtigen Reifendruck, den der Betrieb vorher prüft und gegebenenfalls anpasst. Wie viel davon abhängt, zeigt die Infografik der Organisatoren: Schon eine Abweichung von einem Millimeter bei der Einstellung eines Scheinwerfers kann einen Sichtverlust von mehreren Metern oder das Blenden entgegenkommender Verkehrsteilnehmer verursachen.
| Prüfpunkt | Worauf der Betrieb achtet |
| Fern- und Abblendlicht | Einstellhöhe, Kontrollanzeige, Zustand von Lampe, Reflektor und Streuscheibe, deutlicher Hell-Dunkel-Kontrast, Scheinwerfer-Reinigungsanlage |
| Nebel-, Such-, Arbeits- und Zusatzscheinwerfer, Tagfahrlicht, Abbiegescheinwerfer | Einstellhöhe, Anbauposition und Schaltmöglichkeiten, Zustand von Lampe, Reflektor und Streuscheibe |
| Rückfahrscheinwerfer | Einstellhöhe, Anbauposition, Funktion |
| Begrenzungs- und Parkleuchten | Anbauposition, Funktion mit Fern- und Abblendlicht |
| Bremsleuchten | ausreichende Wirkung, Abschlussscheibe rot |
| Schlussleuchten | ausreichende Wirkung, nur rote Abschlussscheibe, getrennte Absicherung jeder Seite |
| Warnblinkanlage | Blinkfrequenz, Kontrollanzeige |
| Fahrtrichtungsanzeiger | Blinkfrequenz optisch und/oder akustisch, Kontrollanzeige |
| Nebelschlussleuchte | Anbauposition, Schaltung, Kontrollanzeige |
Die Prüfung selbst ist kostenlos. Auf dem Rechnungsanhang der Aktion bestätigt der Betrieb, dass er das Auto-Licht kostenlos überprüft hat. Als kostenfreier Service stehen dort neben den neun Lichtpunkten und der Scheinwerfereinstellung auch der Zustand von Wischerblättern und Windschutzscheibe sowie Flüssigkeitsstand und Frostschutz der Wisch-Wasch-Anlage. Das Argumentationspapier für Betriebe fasst die Grundregel so: Prüfen ist kostenlos, aufwendiges Einstellen und Reparieren nicht.
Bei kleinen Mängeln unterscheiden sich die Angaben der Organisatoren. Auf licht-test.de heißt es, Kfz-Meisterbetriebe beheben kleine Licht-Mängel in der Regel sofort und kostenlos; bezahlt werden müssen nur notwendige Ersatzteile sowie umfangreiche Diagnose- und Einstellarbeiten, etwa bei modernen Lichtsystemen wie Xenon oder LED. Das Merkblatt für die Betriebe sagt dagegen, dass die Werkstätten für festgestellte Fehler in der Regel die sofortige Instandsetzung anbieten und diese zu den üblichen Kosten in Auftrag nehmen. Die Checkliste für Betriebe empfiehlt die Formel Sichtprüfung kostenlos, Einstellung gegen Bezahlung.
Einig sind sich die Unterlagen bei aufwendigen Systemen: Lichtsysteme, die eine sehr aufwendige Diagnose brauchen, behandelt das Merkblatt wie andere Fahrerassistenzsysteme. Für ihre Einstellung ist ein separater und kostenpflichtiger Werkstatttermin zu vereinbaren. Lassen Sie sich deshalb vor jeder Reparatur oder Einstellung sagen, ob und was sie kostet.
Wer den Test besteht, bekommt eine Prüfplakette an die Windschutzscheibe. Laut Checkliste kleben die Betriebe sie nach erfolgreichem Test innen rechts unten auf die Frontscheibe. Bundesverkehrsministerium, Innenminister und Senatoren der Länder sowie Polizeibehörden sind laut dieser Checkliste informiert und achten bei Kontrollen auf die Plaketten. Das Hintergrundpapier ergänzt, dass Autofahrer mit der aktuellen Plakette oft schneller durch eine Verkehrskontrolle kommen.
Wie nötig der Check ist, zeigt die Bilanz des Vorjahres. Beim Licht-Sicht-Test 2025 hatte laut Deutscher Verkehrswacht mehr als jeder vierte Pkw Mängel an der Beleuchtung: 27,8 Prozent nach 25,3 Prozent im Jahr davor. Bei den Nutzfahrzeugen waren es 32,1 Prozent. Im Einzelnen waren bei den Pkw 19,7 Prozent der Hauptscheinwerfer nicht in Ordnung, 9,5 Prozent blendeten mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern, bei 8,5 Prozent waren die Scheinwerfer zu niedrig eingestellt, und bei 10,1 Prozent fiel die rückwärtige Beleuchtung mit Defekten auf.
Zur Zahl der Prüfungen gibt es zwei Angaben: Die Verkehrswacht meldet für Oktober 2025 mehr als 2,5 Millionen vergebene Prüfplaketten, das Hintergrundpapier des Kfz-Gewerbes spricht von rund 4 Millionen Überprüfungen im Jahr.
Wer mit seinem Auto am Licht-Sicht-Test teilnimmt, kann 2026 wieder Preise gewinnen. Hauptpreis ist ein vollelektrischer BYD ATTO 2 im FINN Auto-Abo für zwölf Monate, im Abo sind unter anderem Versicherung, Wartung und weitere Services enthalten. Außerdem werden 75 AUTO BILD-Abos, 20 OSRAM-Signalleuchten und fünf Fahrsicherheitstrainings der Deutschen Verkehrswacht verlost.
So nehmen Sie teil: Laden Sie auf licht-test.de ein Foto von sich mit der Licht-Sicht-Test-Plakette 2026 auf der Windschutzscheibe hoch und schreiben Sie kurz, warum Sie zum Licht-Sicht-Test fahren. Das Gewinnspiel beginnt laut Teilnahmebedingungen am 1. Oktober 2026 um 9:00 Uhr und endet am 31. Oktober 2026 um 23:59 Uhr. Hochgeladen wird über das Gewinnspiel-Formular auf licht-test.de.
Teilnehmen dürfen Privatpersonen ab 18 Jahren mit Wohnort in Deutschland. Die Gewinner werden per E-Mail oder Rückruf informiert und müssen innerhalb von 48 Stunden reagieren, sonst wird neu ausgelost. Name und Wohnort der Gewinner werden veröffentlicht, die Bekanntgabe erfolgt spätestens zwei Monate nach Ende des Gewinnspiels, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Auf dem Instagram- und Facebook-Kanal des Licht-Sicht-Tests laufen zwei weitere Gewinnspiele mit 25 AUTO BILD-Abos und fünf Fahrsicherheitstrainings.
Auch Betriebe können gewinnen: Wer die Mängelstatistik bis zum 6. November 2026 einreicht, nimmt laut licht-test.de an der Verlosung eines Scheinwerfereinstellgeräts von Hella Gutmann teil. Die Checkliste für Betriebe nennt als Preis ein Scheinwerfereinstellgerät oder eine Kalibrierung von Hella Gutmann.
Vor dem Werkstattbesuch lohnt ein Anruf. Da jeder Betrieb sein Zeitfenster selbst festlegt, klären Sie am besten gleich, an welchen Tagen der Check angeboten wird und ob Sie auch den Sicht-Teil mit Wischern, Scheibe und Reifen wünschen. Brauchen Sie ohnehin einen Termin zum Winterreifenwechsel, können Sie beides verbinden; die Unterlagen des Kfz-Gewerbes nennen diese Möglichkeit ausdrücklich.
Wer die Scheinwerfer vorab selbst kontrollieren möchte, findet im Ratgeber Autoscheinwerfer richtig einstellen eine Anleitung. Die Messung beim Test erfolgt laut Merkblatt aber mit einem baumustergeprüften Prüfgerät auf einer ebenen, markierten Fläche. Wie Sie trübe Abdeckungen aufbereiten, zeigt der Ratgeber Scheinwerfer polieren, die Lichtarten erklärt unser Vergleich Standlicht und Abblendlicht.
Nach dem bestandenen Test klebt der Betrieb die Plakette 2026 auf. Machen Sie für das Gewinnspiel ein Foto von sich mit der Plakette und laden Sie es im Aktionszeitraum vom 1. bis 31. Oktober 2026 auf licht-test.de hoch.
Alle Angaben stammen aus den Unterlagen der Organisatoren auf licht-test.de und kfzgewerbe.de sowie von der Deutschen Verkehrswacht, Stand Ende September 2026. Termine und Preise für Reparaturen legen die teilnehmenden Betriebe fest.
Der Licht-Sicht-Test, früher Lichttest, hat 2026 laut Merkblatt den Erfassungszeitraum 1. bis 31. Oktober. Teilnehmende Kfz-Meisterbetriebe dürfen den kostenlosen Check aber auch in einem eigenen Zeitfenster anbieten, laut Checkliste schon im September, bis in den Dezember oder an einem einzelnen Aktionstag. Fragen Sie Ihre Werkstatt nach dem Termin.
Die Prüfung ist kostenlos. Ob kleine Mängel ebenfalls kostenlos behoben werden, beschreiben die Organisatoren unterschiedlich: licht-test.de sagt, in der Regel ja, bezahlt werden nur Ersatzteile sowie umfangreiche Diagnose- und Einstellarbeiten. Das Merkblatt für Betriebe spricht von Instandsetzung zu den üblichen Kosten. Fragen Sie vor jeder Reparatur nach dem Preis.
Neun Beleuchtungspunkte auf Funktion und Einstellung: Fern- und Abblendlicht, Nebel- und Zusatzscheinwerfer samt Tagfahrlicht und Abbiegescheinwerfer, Rückfahrscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremsleuchten, Schlussleuchten, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte. Auf Wunsch kommen Wischer, Scheibe und Reifen dazu.
Träger sind der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, der Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks und die Deutsche Verkehrswacht. Die Aktion gibt es seit 1956, die Schirmherrschaft hat der Bundesverkehrsminister.
Hauptpreis ist ein BYD ATTO 2 im FINN Auto-Abo für zwölf Monate. Dazu kommen 75 AUTO BILD-Abos, 20 OSRAM-Signalleuchten und fünf Fahrsicherheitstrainings. Teilnehmen können Privatpersonen ab 18 Jahren mit Wohnort in Deutschland vom 1. bis 31. Oktober 2026 mit einem Foto samt Plakette auf licht-test.de.
Über die Werkstattsuche auf licht-test.de oder über die Kfz-Innung Ihrer Region, die Sie ebenfalls über licht-test.de erreichen. Neben Meisterbetrieben nennt das Merkblatt auch Verkehrswachten und Automobilclubs, die den Test umsetzen.
Stand: September 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.