7-Sitzer Autos gibt es heute in fast jeder Bauform. Die ADAC-Marktübersicht zählt über 50 Modelle, die in Deutschland serienmäßig oder optional mit sieben Sitzen erhältlich sind; die AUTO ZEITUNG listet im Februar 2026 insgesamt 47 bestellbare Modelle. Die meisten sind SUVs, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sieht der ADAC bei den Hochdachkombis. Günstigster 7-Sitzer ist der Dacia Jogger.
Der ADAC nennt in seiner Marktübersicht über 50 Modelle, die serienmäßig oder optional mit sieben Sitzen erhältlich sind. Die AUTO ZEITUNG listet mit Stand Februar 2026 insgesamt 47 bestellbare 7-Sitzer.
Bis vor einigen Jahren kamen für sieben Plätze vor allem Vans und Kleinbusse infrage. Heute reicht das Spektrum laut ADAC von Vans, SUVs, Hochdachkombis und Kleinbussen bis zum Geländewagen; sogar eine Limousine, das Tesla Model S, gibt es mit sieben Sitzen. Die ADAC-Marktübersicht vom 11.04.2025 ordnet die Modelle nach diesen Bauformen und nennt für jedes die Sitzzahl in Serie, die optionale Sitzzahl und einen ungefähren Grundpreis.
Die Tabelle auf dieser Seite zeigt daraus alle Modelle, die drei Bedingungen erfüllen: Der ADAC nennt sieben Sitze in Serie oder als Option, der Grundpreis liegt laut ADAC bei höchstens 60.000 Euro, und das Modell steht auch in der AUTO-ZEITUNG-Liste der im Februar 2026 bestellbaren 7-Sitzer. Das ergibt 19 Modelle, alphabetisch sortiert. Die Antriebsarten stammen aus der AUTO ZEITUNG, weil der ADAC sie in der Übersicht nicht aufführt.
Die Preise sind ADAC-Werte mit Stand April 2025 und dienen der Einordnung. Aktuelle Listenpreise finden Sie in den Preislisten und Konfiguratoren der Hersteller. Den Mercedes GLB führt der ADAC 2025 mit fünf Sitzen in Serie und sieben als Option; die AUTO ZEITUNG listet ihn im Februar 2026 mit Elektroantrieb. Weil sich das Angebot seit der ADAC-Übersicht geändert hat, nehmen wir den GLB nicht in die Tabelle auf.
SUVs stellen laut ADAC derzeit die größte Auswahl an 7-Sitzern. Viele stammen aus der oberen Mittelklasse und der Oberklasse, was sich im Preis zeigt. Unter 60.000 Euro nennt der ADAC unter anderem Citroën C3 Aircross (ca. 25.000 Euro, sieben Sitze optional), Opel Frontera, Nissan X-Trail, Škoda Kodiaq, Peugeot 5008 und Renault Espace. Den Kodiaq zählt der ADAC zu den günstigeren siebensitzigen SUVs, auch wenn die zweite Generation seit 2024 mit einem Basispreis von ca. 43.000 Euro deutlich teurer geworden ist.
Darüber beginnen die großen Modelle: Hyundai Santa Fe ab ca. 61.000 Euro, Volvo XC90 ab ca. 80.000 Euro, Audi Q7 ab ca. 83.000 Euro und BMW X7 ab ca. 108.000 Euro, jeweils mit sieben Sitzen in Serie laut ADAC.
Für den Alltag wichtig ist die Einschätzung des ADAC zur dritten Reihe: Nutzt man alle sieben Sitze, schrumpft das Kofferraumvolumen erheblich. Da die Platzverhältnisse in der dritten Sitzreihe meist beengt sind, sollten längere Strecken mit sieben Personen eher die Ausnahme bleiben. Ein SUV passt deshalb vor allem, wenn die zusätzlichen Plätze nur gelegentlich gebraucht werden. Eine Auswahl großer SUVs finden Sie bei den besten SUV 2026.
Beim Verhältnis von Preis und Leistung kommt laut ADAC keiner an den Hochdachkombis vorbei. Sie bieten auf geringer Grundfläche viel Platz und haben serienmäßige Schiebetüren, was sie für Familien mit kleinen Kindern interessant macht. In der Tabelle liegen die ADAC-Grundpreise dieser Gruppe zwischen ca. 32.000 Euro (Renault Kangoo) und ca. 41.000 Euro (Opel Combo Electric, Peugeot e-Rifter).
Entscheidend ist die Länge: Die meist verfügbaren Langversionen haben auch bei voller Bestuhlung noch einen gut nutzbaren Kofferraum. Bei den Kurzversionen bleibt hinter der dritten Sitzreihe dagegen fast kein Stauraum. In der AUTO-ZEITUNG-Liste tragen einige dieser Modelle ausdrücklich den Zusatz L2 oder XL.
Die Auswahl ist kleiner, als sie aussieht. Citroën e-Berlingo, Peugeot e-Rifter, Toyota Proace City Verso und Opel Combo-e Life sind laut ADAC baugleich; den Toyota gibt es mit Verbrennungsmotor und mit Elektroantrieb. VW Caddy und Ford Tourneo Connect sind ebenfalls baugleich und haben Verbrennungsmotoren.
| Modell | Bauform (ADAC) | Sieben Sitze | Grundpreis ca. (ADAC, 04/2025) | Antrieb (AUTO ZEITUNG, 02/2026) |
| Citroën C3 Aircross | SUV | optional (Serie: 5) | 25.000 € | Verbrenner, Elektro |
| Citroën e-Berlingo | Hochdachkombi | optional (Serie: 5) | 38.000 € | Verbrenner, Elektro |
| Dacia Jogger | Van | Serie | 19.000 € | Verbrenner, Hybrid |
| Ford Tourneo Connect | Hochdachkombi | optional (Serie: 5) | 35.000 € | Verbrenner |
| Kia Sorento | SUV | Serie | 60.000 € | Verbrenner, Plug-in-Hybrid |
| Land Rover Discovery Sport | SUV | optional (Serie: 5) | 54.000 € | Verbrenner |
| Mazda CX-80 | SUV | Serie | 57.000 € | Verbrenner, Plug-in-Hybrid |
| Nissan X-Trail | SUV | Serie | 41.000 € | Verbrenner, Hybrid |
| Opel Combo Electric | Hochdachkombi | Serie | 41.000 € | Verbrenner, Elektro |
| Opel Frontera | SUV | Serie | 30.000 € | Verbrenner |
| Peugeot 5008 | SUV | Serie | 44.000 € | Verbrenner, Elektro |
| Peugeot e-Rifter | Hochdachkombi | Serie | 41.000 € | Verbrenner, Elektro |
| Renault Espace | SUV | Serie | 44.000 € | Hybrid |
| Renault Kangoo | Hochdachkombi | Serie | 32.000 € | Verbrenner |
| Škoda Kodiaq | SUV | optional (Serie: 5) | 43.000 € | Verbrenner |
| SsangYong Rexton | Geländewagen | Serie | 53.000 € | Verbrenner |
| Toyota Proace City Verso | Hochdachkombi | Serie | 34.000 € | Verbrenner |
| VW Caddy | Hochdachkombi | optional (Serie: 5) | 33.000 € | Verbrenner |
| VW T7 Multivan | Kleinbus | optional (Serie: 5) | 56.000 € | Verbrenner |
Die klassischen Vans wurden nach ADAC-Einschätzung Stück für Stück von den SUVs verdrängt. Der günstigste 7-Sitzer ist trotzdem ein Van: der Dacia Jogger, beim ADAC 2025 mit ca. 19.000 Euro und sieben Sitzen in Serie gelistet. Die AUTO ZEITUNG nennt für ihn mit Stand Februar 2026 einen Preis ab 18.990 Euro. Für das Facelift nennt der ADAC Autokatalog den Marktstart im Frühjahr 2026, weiterhin wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen.
Der VW Touran ist im Februar 2026 laut AUTO ZEITUNG der einzige Minivan, der sich optional mit drei Sitzreihen ausstatten lässt. In der ADAC-Auswertung zu Kindersitzen vom 31.07.2026 steht die aktuelle Touran-Generation allerdings mit dem Bauzeitraum 09/15 bis 04/26 bereits bei den Gebrauchtwagen. Er fehlt deshalb in unserer Tabelle.
Kleinbusse bleiben laut ADAC die idealen Fahrzeuge für mehr als fünf Personen: Selbst in der hintersten Reihe haben in der Regel drei Erwachsene nebeneinander Platz. Viele haben ab Werk acht oder neun Sitze, etwa der Hyundai Staria mit neun. Mit genau sieben Sitzen als Option führt der ADAC den VW T7 Multivan (ca. 56.000 Euro) und den ID. Buzz.
Für den Führerschein gilt: Klasse B umfasst Kraftfahrzeuge bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse, die für nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrer ausgelegt sind. Mitfahren dürfen nach § 21 StVO nicht mehr Personen, als Sitzplätze mit Sicherheitsgurt vorhanden sind. Diese Hinweise sind keine Rechtsberatung. Mehr zu großen Modellen finden Sie bei den besten Vans.
Die AUTO ZEITUNG zählt im Februar 2026 fast 20 Elektroautos mit genau sieben Sitzplätzen. Die folgende Tabelle zeigt die Elektro-Modelle aus der ADAC-Marktübersicht mit sieben Sitzen, die auch in der AUTO-ZEITUNG-Liste stehen und nicht schon in der Haupttabelle vorkommen.
| Modell | Sitze Serie | Sitze optional | Grundpreis ca. (ADAC, 04/2025) |
|---|---|---|---|
| BYD Tang | 7 | - | 70.000 € |
| Kia EV9 | 7 | - | 62.000 € |
| Mercedes-Benz EQS SUV | 5 | 7 | 111.000 € |
| Volvo EX90 | 6 | 7 | 86.000 € |
| VW ID. Buzz | 5 | 7 | 63.000 € |
Den Kia EV9 hebt der ADAC wegen seines 800-Volt-Systems für schnelles Laden hervor. Am günstigsten fährt man elektrisch mit sieben Sitzen laut ADAC im Toyota Proace City Electric, dem Schwestermodell des Opel Combo, ab 38.000 Euro. Aus der Haupttabelle sind außerdem Citroën e-Berlingo, Opel Combo Electric und Peugeot e-Rifter elektrisch.
In der AUTO-ZEITUNG-Liste vom Februar 2026 stehen darüber hinaus Peugeot E-5008, Citroën ë-C3 Aircross, Mercedes GLB und Tesla Model Y mit Elektroantrieb. Den ID. Buzz führt sie in der Version mit langem Radstand (LWB). Wie gut sich ein E-Auto für Familien eignet, erklärt unser Ratgeber E-Auto familientauglich.
Bei Vans sind Sitz sechs und sieben in der Regel als dritte Reihe ausgeführt und lassen sich zusammenklappen. Ist die dritte Reihe aufgestellt, steht meist nur noch ein spärliches Stauvolumen zur Verfügung. Ähnlich bleibt bei SUVs und Geländewagen mit voll genutzten Sitzen kaum Kofferraum übrig. Eine Ausnahme bilden laut ADAC die Langversionen der Hochdachkombis, die auch bei voller Bestuhlung einen gut nutzbaren Kofferraum haben.
Literangaben mit aufgestellter dritter Reihe haben wir nicht in die Tabelle übernommen, weil wir sie nicht für alle Modelle aus einer amtlichen Quelle prüfen konnten. Maßgeblich ist das Datenblatt des Herstellers für die konkrete Ausstattung. Vergleichswerte mit zwei Sitzreihen zeigt unser Kofferraum-Ranking SUV, Innenraummaße das Platzangebot-Ranking.
Sieben Sitze bedeuten nicht automatisch Platz für mehrere Kindersitze. Der ADAC rät, bei der Probefahrt auszuprobieren, wie viele Kindersitze sich korrekt im Auto verwenden lassen. In seiner Auswertung zu drei Kindersitzen nebeneinander vom 31.07.2026 berücksichtigt der ADAC ausdrücklich auch die dritte Reihe. Unter den Neuwagen stehen dort vor allem Hochdachkombis wie VW Caddy, Ford Tourneo Connect und Renault Kangoo sowie als einziges SUV der Volvo XC90 Plug-in Hybrid.
Welche Sitze in Tests überzeugen, zeigt unsere Übersicht Beste Kindersitze 2026.
Weitere Familienmodelle vergleichen wir bei den besten Familienautos.
Sitzzahlen und Grundpreise stammen aus der ADAC-Marktübersicht vom 11.04.2025, Antriebe und Modellverfügbarkeit aus der AUTO ZEITUNG vom 27.02.2026; aktuelle Preise nennen die Hersteller.
Der ADAC nennt in seiner Marktübersicht über 50 Modelle, die serienmäßig oder optional mit sieben Sitzen erhältlich sind. Die AUTO ZEITUNG listet mit Stand Februar 2026 insgesamt 47 bestellbare 7-Sitzer.
Laut ADAC der Dacia Jogger mit einem Grundpreis von ca. 19.000 Euro (Stand April 2025). Die AUTO ZEITUNG nennt für den Jogger mit Stand Februar 2026 einen Preis ab 18.990 Euro.
Aus der ADAC-Übersicht unter anderem BYD Tang, Kia EV9, Mercedes EQS SUV, Volvo EX90, VW ID. Buzz sowie Citroën e-Berlingo, Opel Combo Electric und Peugeot e-Rifter. Die AUTO ZEITUNG listet 2026 zusätzlich Peugeot E-5008, ë-C3 Aircross, Mercedes GLB und Tesla Model Y.
Nach ADAC-Einschätzung ist die dritte Reihe in SUVs meist beengt, und der Kofferraum schrumpft bei voller Bestuhlung erheblich. In Kleinbussen haben auch in der hintersten Reihe in der Regel drei Erwachsene Platz.
Klasse B gilt nach § 6 FeV für Fahrzeuge bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse, die für nicht mehr als acht Personen außer dem Fahrer ausgelegt sind. Ein Neunsitzer inklusive Fahrerplatz liegt innerhalb dieser Grenze, sofern das Gewicht passt.
Die AUTO ZEITUNG listet ihn im Februar 2026 noch als einzigen Minivan mit optionaler dritter Reihe. Der ADAC führt die aktuelle Generation am 31.07.2026 mit dem Bauzeitraum 09/15 bis 04/26 bei den Gebrauchtwagen.
Stand: September 2026. Preise und Bedingungen können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.