Die Kühlflüssigkeit ist einer der wichtigsten Betriebsstoffe Ihres Fahrzeugs. Ein zu niedriger Füllstand kann schwerwiegende Folgen haben, die von teuren Reparaturen bis zum kompletten Motorschaden reichen können.
Die Hauptfolgen von zu wenig Kühlflüssigkeit
1. Motorüberhitzung
Die gravierendste Folge ist die Überhitzung des Motors. Ohne ausreichend Kühlmittel kann die Wärme nicht effektiv vom Motor abgeführt werden. Die Betriebstemperatur steigt schnell auf kritische Werte über 120°C.
2. Zylinderkopfdichtung-Schaden
Bei Überhitzung verzieht sich der Zylinderkopf. Die Zylinderkopfdichtung wird beschädigt - eine Reparatur kostet zwischen 1.500 und 3.000 Euro.
3. Kolbenfresser
Im schlimmsten Fall dehnen sich die Kolben durch die Hitze so stark aus, dass sie im Zylinder festfressen. Dies bedeutet meist einen wirtschaftlichen Totalschaden.
Warnzeichen erkennen
- Temperaturanzeige im roten Bereich
- Warnleuchte für Kühlmitteltemperatur
- Dampf aus dem Motorraum
- Süßlicher Geruch (Kühlmittel enthält Glykol)
- Heizung funktioniert nicht mehr richtig
Sofortmaßnahmen bei Überhitzung
- Sofort anhalten und Motor abstellen
- Motorhaube öffnen (Vorsicht: heiß!)
- Mind. 30 Minuten abkühlen lassen
- Kühlmittelstand prüfen (nur bei kaltem Motor)
- Bei Bedarf Wasser nachfüllen (Notlösung)
- Werkstatt aufsuchen
Regelmäßige Kontrolle ist wichtig
Kontrollieren Sie den Kühlmittelstand alle 2 Wochen. Der Stand sollte zwischen MIN und MAX am Ausgleichsbehälter liegen. Verwenden Sie nur das vom Hersteller empfohlene Kühlmittel.
Führerschein-Prüfungswissen
Diese Frage kommt häufig in der theoretischen Führerscheinprüfung vor. Die korrekte Antwort lautet: Der Motor kann überhitzen und dadurch schwer beschädigt werden.
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